Eurowings: Powerbank fing an Bord Feuer

Vorfall ereignete sich bereits im Mai auf einem Flug von Mailand nach Düsseldorf.

Airbus A319 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Am 16. Mai 2019 ereignete sich an Bord eines Eurowings-Fluges von Mailand nach Düsseldorf ein Brand. Untersuchungen haben nun ergeben, dass eine handelsübliche Powerbank, die beispielsweise für Mobiltelefone und Tablet-PCs verwendet wird, in Brand geraten war.

Die BFU leitete eine Untersuchung unter dem Aktenzeichen BFU 19-0518-5x ein. Die Bild-Zeitung berichtet unter Berufung auf eine Stellungnahme der Behörde, dass an Bord des A319 eine Powerbank in Brand geraten war. Diese befand sich in einer Jackentasche eines Passagiers. Die Besatzung soll Stichflammen, die aus dem Gerät kamen, vernommen haben. Der Brand konnte von der Crew unverzüglich gelöscht werden. Die Landung erfolgt planmäßig auf dem Flughafen Düsseldorf.

Warum die Powerbank in Brand geraten ist, wird allerdings weiterhin untersucht. Vorfälle mit Lithium-Ionen-Akkus begleiten die Branche immer wieder und die Mitnahme im eingecheckten Gepäck ist mittlerweile sehr stark eingeschränkt.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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