Übergepäck: Eurowings rechnet nun pro Kilogramm ab

Pauschalen werden durch exakte Abrechnung ersetzt. Das bedeutet, dass Reisende, deren Koffer nur minimales "Übergewicht" haben, weniger bezahlen, jedoch für besonders schwere muss tiefer ins Börserl gegriffen werden.

Airbus A320 am Flughafen Düsseldorf (Foto: www.AirTeamImages.com).

Die Lufthansa-Tochter Eurowings rechnet künftig das Übergepäck nicht mehr mit Pauschalen, sondern kilogrammgenau ab. Bislang mussten für beispielsweise für ein bis neun Kilogramm „Übergewicht“ auf der Kurz- und Mittelstrecke 50 Euro und auf Interkontinentalflügen 100 Euro aufbezahlt werden.

Touristik Aktuell berichtet, dass nun pro Extra-Kilogramm 12 Euro fällig werden. Auf der Langstrecke wird mit 20 Euro zur Kasse gebeten. Ein Airline-Sprecher bestätigte den genannten Medienbericht auf Anfrage.

Für Reisende, deren Koffer beispielsweise 30 Kilogramm wiegt, fallen nun Mehrkosten in der Höhe von 84 Euro auf der Kurz- und Mittelstrecke bzw. 140 Euro an. Im alten Abrechnungssystem wären es beim genannten Beispiel mit sieben Kilogramm Übergepäck 50 Euro bzw. 100 Euro gewesen.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

    Special Visitors

    Vueling Airlines / EC-NAJ
    Lufthansa / D-AIHZ
    Rossiya Airlines / VQ-BAS
    Air China / B-2035
    Etihad Airways / A6-BLV
    TUI Airlines Belgium / OO-JAF
    easyJet Europe / OE-IVA

    Unsere Autoren

    Martin Metzenbauer

    Jan Gruber

    Michael Csoklich

    René Steuer

    Carlo Sporkmann