Austrian Airlines hält an Bordverkauf fest

Zunehmend mehr Fluglinien streichen das Angebot.

Foto: Thomas Ramgraber

Der Duty-Free-Verkauf an Bord von Flugzeugen war früher wohl ein Highlight jeder Urlaubsreise: Steuerfrei Zigaretten, Parfums und Alkoholika zu erwerben, brachte den Airlines Zusatzeinnahmen - und den Passagieren das eine oder andere Schnäppchen.

Doch die Zeiten ändern sich - und immer mehr Airlines gehen davon ab, Marlboro, Chanel & Co. in ihren Flugzeugen an die Frau oder den Mann zu bringen. Wie der "Aerotelegraph" meldet, stoppt nun beispielsweise KLM den Bordverkauf. Aber auch die "Big Three" aus den USA (United, Delta und American) oder auch Qantas und Latam hätten diese Art des "Buy on Board" bereits eingestellt. Der Grund liegt offenbar in sinkenden Umsätzen und Margen - kein Wunder, erleben doch Flughäfen zusehends eine Transformation zu Einkaufszentren mit angebauter Startbahn.

Bei Austrian Airlines bleibt man dem Bordverkauf trotzdem treu, wie ein AUA-Sprecher gegenüber AviationNetOnline erklärte. Dabei setzt man auf laufend wechselnde Sortiments - und auch auf Regionalität. So gibt es beispielsweise bis April 2019 als zeitlich begrenzten Testlauf auf Flügen von Wien nach Chicago und Shanghai Dinge wie Punschkrapfen, Zirbenschnaps, Holzarmbanduhren oder handgefertigte Pralinen aus österreichischer Produktion zu kaufen. "Außerdem gibt es auf Langstreckenflügen die Möglichkeit der Preorder. Man kann hier vorab Produkte reservieren, die Zahlung erfolgt dann an Bord", so der AUA-Sprecher.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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