Wizzair fliegt nur noch auf Sparflamme

85 Prozent aller Maschinen stehen am Boden.

Airbus A321 (Foto: Thomas Ramgraber).

Die anhaltende Corona-Pandemie hat auch massive Auswirkungen auf die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair und ihren Ableger Wizzair UK. Die temporäre Schließung der Basis Wien, die das Unternehmen am Dienstag ankündigte und vollzog, ist dabei nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn 85 Prozent der Konzernflotte sind bereits am Boden.

Der Carrier bereitet sich momentan darauf vor, dass man eine längere Grounding-Phase überstehen kann. Die verbleibenden 15 Prozent der Gesamtkapazität bietet man derzeit ab Rumänien, Ungarn und Bulgarien an. Wie lange diese noch aufrecht bleiben können, ist angesichts der Reiserestriktionen und der äußerst geringen Nachfrage fraglich. Wizzair bereitet sich daher auch auf ein Grounding der gesamten Flotte vor. Dieses schließt man explizit nicht mehr auf. Sobald es Lockerungen gibt und sich die Pandemie legt, wird man schrittweise wieder streckennetzweit alle Flüge aufnehmen.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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