Wien wird auch für Deutschland und Belgien zum Risikogebiet

Nach der Schweiz setzen zwei weitere Länder die österreichische Hauptstadt auf die rote Liste.

Reisen von Wien (am Foto der Blick vom Stephansdom) nach Deutschland, Belgien und der Schweiz werden komplizierter (Foto: Martin Metzenbauer).

Nach der Schweiz haben am Mittwoch auch Deutschland und Belgien die Region Wien als Corona-Risikogebiet erklärt. Wer aus einem solchen nach Deutschland einreist, muss sich in Quarantäne begeben und sein zuständiges Gesundheitsamt informieren. Außerdem muss jeder und jede Einreisende von dort einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder sich innerhalb von 72 Stunden nach Ankunft testen lassen. Wenn das Testergebnis negativ ist, kann die Quarantäne aufgehoben werden. Ab 1. Oktober 2020 soll die Quarantäne allerdings frühestens nach fünf Tagen mit einem Negativtest beendet werden können.

Die deutsche Risikoliste wird vom Robert Koch Institut gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt sowie dem Gesundheits- und dem Innenministerium geführt. Sie kann hier abgerufen werden. Neben Wien finden sich darauf aktuell noch mehrere Metropolregionen, wie zum Beispiel Budapest oder Prag.

Zusätzlich zu Deutschland wurde die österreichische Hauptstadt auch von Belgien mit einer Reisewarnung versehen. Demnach gilt Wien ab 18. September 2020 als Teil der "roten Zone", was eine Verpflichtung zu Quarantäne plus Corona-Test nach der Einreise bedeutet. Die entsprechende Liste findet man hier auf der Website des belgischen Außenministeriums. Bereits seit Montag dieser Woche gilt Wien auch für die Schweiz als Risikogebiet.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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