Wien: Emirates baut Kapazität kräftig aus

A380-Flüge, Qantas-Codeshare und 14. Dubai-Flug weiterhin von österreichischen Behörden untersagt.

Letztes Update am 09.12.2013 um 22:37 Uhr.

Boeing 777-300ER (Foto: Andy Graf)

Boeing 777-300ER (Foto: Andy Graf)

Emirates erhöht mit Wirkung zum 16. Jänner 2014 die Kapazitäten ab Wien durch den Einsatz von Maschinen des Typs Boeing 777-300ER anstelle der bislang in der Abendrotation eingesetzten Airbus A340-500. Dadurch wird die Anzahl der pro Flug angebotenen Sitzplätze von 258 auf bis zu 392 Plätze erhöht, wie Emirates-Manager Martin Gross exklusiv vorab gegenüber Austrian Aviation Net erklärte.

Wenig überraschend dagegen erscheint, dass der von Emirates beantragte 14. wöchentliche Flug seitens der österreichischen Behörden gleichermaßen dem weltweiten Codeshare mit Qantas abermals abgelehnt wurde. Selbstverständlich untersagte man Gross nach erneut Wien mit Airbus A380 zu bedienen. Österreich ist das einzige europäische Land, das der weltweiten Codeshare-Zusammenarbeit zwischen Golfcarrier Emirates und Oneworld-Mitglied Qantas die Zustimmung versagt. Eine plausible Begründung für diese Blockadehaltung ist nicht bekannt.

Bereits im Dezember soll der überwiegende Anteil der abendlichen Emirates-Flüge ab Wien mit Boeing 777-200LR anstelle der bislang verwendeten Airbus A340-500 durchgeführt werden. Dadurch stehen pro Flug rund acht Sitzplätze mehr zur Verfügung. 

Autor: Jan Gruber

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