Verwirrung um Thai-Finanzlage

Firmenchef dementiert am Mittwoch seine Aussagen vom Dienstag.

A340-600 (Foto: Andy Graf).

Die Fluggesellschaft Thai Airways befindet sich offenbar in einer ernsthaften Finanzkrise, denn Firmenchef Sumeth Damrongchaitham forderte am Dienstag das Personal auf härter zu arbeiten, denn das Unternehmen wäre aufgrund hoher Verluste von der Schließung bedroht. Einen Tag später ruderte der Manager allerdings wieder zurück und fühlt sich nun missverstanden.

Thai Airways rechnet damit, dass heuer ein Verlust in der Höhe von rund 300 Millionen Euro geschrieben wird. Damit würden sich die Gesamtverluste, die in den letzten Jahren geschrieben wurden, auf 8.310.834.000 Euro erhöhen. Gegenüber Mitarbeitern sagte der Airlinechef, am Dienstag, dass nicht mehr viel Zeit bleibe.

Am Mittwoch hingegen dementierte der Manager diese Angaben und betonte, dass es keinerlei Pläne zur Einstellung von Strecken gäbe und insbesondere auch keine Schließung des Unternehmens gibt. Die Bangkok Post schreibt, dass mit Billigfluggesellschaften den Carrier stark zusetzten soll. Das Unternemen erklärt lediglich: "Thai bestätigt, dass es in der Lage ist, im harten Wettbewerb der Fluggesellschaften außergewöhnlich gute Leistungen zu erbringen."

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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