Vereinigung Cockpit: Mehr Lösungswille bei Lufthansa-Rettung

Das Vorhaben soll nicht an Kleinigkeiten scheitern.

Foto: Martin Metzenbauer.

Der Lufthansa-Konzern verhandelt seit Wochen mit der deutschen Bundesregierung über ein Rettungspaket, um die Krise abzudämpfen. Vor dem Hintergrund der Bedrohung tausender Arbeitsplätze mahnt die Vereinigung Cockpit die Verhandlungen nicht am Streit über die Details - Stichwort “Staatsbeteiligung” - scheitern zu lassen.

Zu hoch sei der Preis, den man dafür zahlen müsste. Eine Insolvenz in Eigenverwaltung würde schwerwiegende Folgen für den deutschen Luftverkehr nach sich ziehen. Vielmehr solle eine Einigung angestrebt werden, durch die alle Beteiligten diese gegenwärtige Krise gemeinsam überstehen können.

“Deutschland braucht eigenen Luftverkehr. Gerade im Netzwerkgeschäft und bei der Fracht sind eigene starke Airlines wie die Lufthansa für eine Exportnation unverzichtbar. Das wissen beide Seiten - und niemand darf dies in einer solch ernsten Situation zum eigenen Verhandlungsvorteil nutzen”, sagt Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit.

Autor: Granit Pireci
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Granit verstärkt seit März 2020 die AviationNetOnline-Redaktion und ist insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert.

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