Verdi kündigt Streiks bei LSG an

Küchen in Frankfurt und München betroffen. 

A320 (Foto: www.airteamimages.com).

Die Gewerkschaft Verdi kündigt für Donnerstag einen 24-stündigen Streik in den LSG-Küchen München und Frankfurt am Main an. Nach Angaben der Arbeitnehmervertreter könnten Langstreckenflüge ohne Verpflegung an Bord nicht abheben. Daher geht Verdi davon aus, dass es zu Flugstreichungen kommen könnte. 

Hintergrund dieser Arbeitskampfmaßnahme ist der bevorstehende Verkauf des LSG-Europageschäfts an die schweizerische Gategroup. Verdi spricht sich bereits seit Monaten gegen eine Herauslösung aus der Lufthansa Group aus und will nun Zusicherungen für das Personal bekommen. In einer Aussendung fordert die Gewerkschaft die LSG-Geschäftsleitung zum Abschluss eines Tarifvertrags auf, der die rund 7.000 Mitarbeiter in Deutschland besser absichern soll. Weltweit beschäftigt der Catering-Konzern etwa 35.000 Personen.

Verdi machte erst vor wenigen Tagen mit einem Warnstreik auf die Anliegen der Belegschaft aufmerksam, sagte jedoch den geplanten mehrtägigen Streik dann aufgrund eines verbesserten Angebots seitens der Lufthansa-Konzernspitze kurzfristig wieder ab. Am Donnerstag könnten die LSG-Kunden, darunter auch Lufthansa und Eurowings, in Frankfurt und München durchaus ohne ausreichende Snacks und Getränke abheben. Die weitere Entwicklung bleibt daher abzuwarten.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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