Unwetter führte zu Streichungen in Berlin-Tegel

Auch Schönefeld musste kurzzeitig gesperrt werden.

Flughafen Berlin-Tegel (Foto: Peter Unmuth).

Ein Unwetter führte am Mittwoch dazu, dass am Flughafen Berlin-Tegel insgesamt 48 Verbindungen gestrichen werden mussten. Es handelt sich dabei um fast zehn Prozent des gesamten Tagesangebots. Auch waren viele Flüge wetterbedingt stark verspätet. Auch Schönefeld war kurzzeitig betroffen, denn aufgrund eines Gewitters musste die Abfertigung für etwa eine halbe Stunde eingestellt werden.

Verspätungen und Streichungen, die aufgrund von Unwettern erfolgen, gelten im Regelfall als so genannter „außergewöhnlicher Umstand“, da Fluggesellschaften das Wetter nicht kontrollieren können und wenn beispielsweise aufgrund von Blitzschlag-Gefahr am Vorfeld die Abfertigung aus Sicherheitsgründen eingestellt werden muss, dient dies zur Sicherheit der Reisenden und des Personals. In solchen Fällen haben Passagiere zumeist keinen Anspruch auf Kompensationsleistungen, allerdings müssen die Carrier dennoch Betreuungsleistungen anbieten und eine Ersatzbeförderung organisieren.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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