UK: Ryanair kürzt Gehälter um zehn Prozent

Einigung mit der Gewerkschaft Unite erzielt.

Boeing 737-800 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Der irische Billigflieger Ryanair und die britische Gewerkschaft Unite einigten sich auf eine Kürzung der Gehälter um bis zu zehn Prozent. Im Gegenzug will der Carrier auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Die Gewerkschaft erklärt in einer Aussendung, dass Ryanair einen “konstruktiven und weniger schädlichen Ansatz im Umgang mit den Problemen gewählt hat als viele der Mitbewerber”.

In Irland einigten sich Ryanair und die Pilotengewerkschaft Balpa bereits auf eine ähnliche Lösung. Die Vereinbarung im Vereinigten Königreich hat eine Laufzeit von vier Jahren und betrifft sowohl Piloten als auch Flugbegleiter. Konzernweit dreht die Ryanair Group angesichts der Corona-Pandemie an der Lohnschraube, so auch in Deutschland bei Lauda und Malta Air sowie in Österreich bei Lauda und der Ryanair Basis Wien.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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