UK-Regierung will sich an Flybe beteiligen

Mitbewerber schäumen bereits.

DHC Dash 8-400 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Mitte Jänner 2020 bewahrte die britische Regierung die Regionalfluggesellschaft Flybe durch die Gewährung eines Notkredits, aber auch die Stundung offener Steuern, vor dem Grounding. Nun plant man auch eine Beteiligung an dem angeschlagenen Carrier.

Die BBC berichtet dazu, dass zwischen dem Management, der Regierung des Vereinigten Königreichs und Vertretern der EU-Kommission entsprechende Verhandlungen stattfinden. Ein möglicher Einstieg stößt aber auch auf heftige Kritik innerhalb der Branche, denn die IAG und Ryanair kündigten bereits bei der Gewährung der Steuererleichterungen Beschwerden und Rechtsmittel in Brüssel an. Laut BBC verhandelt das Management derzeit mit der UK-Regierung über einen Kredit in der Höhe von 100 Millionen Pfund-Sterling. Diese soll offenbar auch mit einer Beteiligung besichert werden.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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