UFO verschiebt Lufthansa-Streik - vielleicht auf Mittwoch

Neue Forderungen übermittelt

Foto: UFO.

Der ursprünglich für Sonntag geplante Warnstreik der Flugbegleitergewerkschaft UFO bei Lufthansa ist vom Tisch. Die Airline habe eine freiwillige, zweiprozentige Lohnerhöhung angekündigt, teilte die Gewerkschaft mit. "Wir begrüßen die Lösungsbereitschaft der Lufthansa und arbeiten nun die Liste an weiteren drängenden Tarifthemen des Forderungspakets ab", so der stellvertretende UFO-Chef Daniel Flohr. Die Spartengewerkschaft hatte am Montag einen fünfstündigen Ausstand bei Lufthansa an den Drehkreuzen Frankfurt und München angekündigt. 

UFO hat zudem am Freitag weitere Forderungen an Lufthansa veröffentlicht. Dazu gehört unter anderem eine zweistufige Erhöhung von Spesen um insgesamt zehn Euro, eine Erhöhung der Zulagen für die Kabinenchefs und eine tiefgreifende Neuregelung für den Geltungsbereich bestimmter Tarifverträge bei dienstjüngeren Flugbegleitern. UFO fordert Lufthansa auf, bis Mitte kommender Woche den Forderungen zuzustimmen. Andernfalls wird der Streik am Mittwoch nachgeholt, erfuhr AviationNetOnline.

Ausstände im Lufthansa-Konzern sind damit nicht ganz abgehakt: Die Lufthansa-Töchter Sunexpress Deutschland, Cityline, German- sowie Eurowings werden wie geplant am Sonntag bestreikt. Zudem beginnt heute Abend eine Urabstimmung über unbefristete Streiks.

Autor: Carlo Sporkmann
Redakteur
Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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