UAC plant neuen Namen für russische Zivilflugzeuge

MS-21 und SSJ100 sollen als Serie wahrgenommen werden. 

SSJ100 (Foto: Sukhoi).

Künftig sollen alle in Russland hergestellten Zivilflugzeuge unter einem einheitlichen Herstellernamen vermarktet werden. Dies würde in erster Linie den Sukhoi Superjet und die Irkut MS-21 betreffen. Der Chef der United Aircraft Coporation, der ohnehin nahezu alle russischen Flugzeugbauer angehören, will das die Produkte künftig als Serie aus einer Hand wahrgenommen werden.

"Rebranding bedeutet, diese Zielmarktpositionierung der Struktur, die für die Erstellung, Produktion und den Verkauf von Zivilflugzeugen zuständig sein wird, korrekt auszubilden und den Namen der Produkte dieser Division korrekt zu verwenden. Vielleicht besteht das Zielmodell darin, für alle Flugzeuge eine einzige Linie unter demselben Namen zu erstellen. Zumindest ist dies die Praxis auf dem Markt für Zivilluftfahrt ", so UAC-Präsident Yuri Slyusar gegenüber Ria Nowosti. "Wir sprechen über die Schaffung einer neuen Ära für den Bau von Zivilflugzeugen in unserem Land, über die Schaffung von Dingen, die es nicht gab - einer integrierten zivilen Struktur, die die zivilen Programme verwaltet. Diese Prozesse erfordern eine angemessene Marktpositionierung, die die in der Branche stattfindenden Unternehmens- und Technologieprozesse erklären würde."

Unter welchen Markennamen die russischen Zivilverkehrsflugzeuge künftig vermarktet werden sollen, steht noch nicht fest. Im militärischen Bereich deutet sich an, dass Sukhoi künftig noch häufiger verwendet werden könnte. Zumindest sagte der Manager, dass dieses Brand eher für militärische als zivile Produkte bekannt wäre.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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