Turnaround: Qantas will acht 787-9 anschaffen

Nach jahrelangen Verlusten freut sich Qantas nun wieder über ein beachtliches Plus und nimmt jenes zum Anlass, die Langstreckenflotte zu erneuern.

Die verbleibende Jumbo-Flotte wird in den nächsten Jahren weiter dezimiert (Foto: Andy Graf).

Es geht wieder bergauf bei Qantas. Wie am Donnerstag bekannt wurde, unterzeichnete die australische Airline eine Absichtserklärung für den Kauf von acht Boeing 787-9 in einem Wert nach Listenpreis von knapp 355 Millionen Euro. Die Auslieferungen sollen 2017 anlaufen.

Mit der Flottenerneuerung feiert Qantas ihren beachtlichen Turnaround. Wie die Airline mitteilte, konnte sie ihr Ergebnis innerhalb nur eines Jahres um über eine Milliarde Euro verbessern. Statt eines deftigen Minus bleiben der Airline in diesem Finanzjahr unter dem Strich rund 640 Millionen Euro vor Steuern übrig. Sogar die chronisch schwächelnde Langstrecke konnte, vermutlich auch dank der Partnerschaft mit Emirates, wieder Gewinn erwirtschaften. Während die Durchschnittserlöse zunahmen, wurden Kosten reduziert.

Die zusätzlichen Dreamliner, für die dem Konzern 23 Optionen sowie Kaufrechte für 30 Exemplare vorliegen, sollen ältere Jumbos der Mainline ersetzen und eine Expansion auf der Langstrecke ermöglichen. Ein Schritt, der noch vor wenigen Monaten undenkbar gewesen wäre. Wie Aerotelegraph ergänzt, könnte auch der A380, der sich aufgrund seiner Größe als wenig flexibel herausgestellt habe, irgendwann einmal der 787 weichen.

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