TUI streicht fast jede siebte Stelle

Personalkosten sollen um 30 Prozent sinken.

(Foto: TUI AG)

Trotz Kurzarbeit und eines staatlichen Kredits in Höhe von 1,8 Milliarden Euro stehen Europas größtem Reisekonzern massive Einschnitte bevor. TUI will 8000 der weltweit über 53.500 Stellen streichen. Das Unternehmen solle gestärkt aus der Krise hervorgehen, so Vorstandschef Fritz Joussen bei Vorlage der Halbjahreszahlen. "Aber sie wird eine andere TUI sein und ein anderes Marktumfeld vorfinden als vor der Pandemie."

Aktuell verfügt der Konzern über Kapitalreserven in Höhe von 2,1 Milliarden Euro. Die monatlichen Fixkosten sollen von üblicherweise 0,7 bis 1,4 Milliarden auf bis zu 300 Millionen Euro gesenkt werden. Allein der Personalabbau würde die Kosten um rund 30 Prozent drücken.

Im zweiten Quartal bis Ende März sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf rund 2,79 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn brach von minus 242 Millionen auf minus 681 Millionen Euro ein. Im Segment "Märkte und Airlines" verdoppelte sich der Verlust fast auf rund 597 Millionen Euro.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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