Tschechien untersucht Smartwings-Vorfall

Boeing 737-800 flog knapp 2,5 Stunden mit nur einem Triebwerk.

B737-800 (Foto: Jan Gruber).

Die tschechische Zivilluftfahrtbehörde und die Flugunfallermittlungsbehörde UZPLN kündigten an, dass die Umstände von Flug QS1125 untersucht werden sollen. Die Boeing 737-800 erlitt zwischen Samos und Prag einen Triebwerksausfall, jedoch führten die Piloten keine Sicherheitslandung durch, sondern setzten die Reise bis Prag fort.

Die Behörden wollen nun klären, ob ein Fehlverhalten der Airline und/oder der Flugzeugführer vorliegt. Üblich ist es eigentlich, dass im Falle eines Triebwerksausfalls auf dem nähest gelegenen Flughafen gelandet wird. Warum dies bei Flug QS1125 nicht erfolgt ist und die Piloten sich entschieden noch fast 2,5 Stunden bis Prag weiterzufliegen sollen nun die behördlichen Ermittlungen ans Licht bringen.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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