Transavia France: SPL ruft zum Steik auf

Kritik an der Einigung zwischen der Air-France-Gewerkschaft SNPL und der Geschäftsleitung.

B737-800 (Foto: www.airteamimages.com).

Erst vor wenigen Wochen verkündete Air-France-KLM-Chef Ben Smith, dass mit den Gewerkschaften eine Einigung über die Aufhebung der Flottenklausel bei der Billigtochter Transavia France erzielt wurde. Mit einem starken Wachstum dieses Konzernmitglieds wird nun gerechnet, allerdings gibt es Gegenwind seitens der Gewerkschaft SPL, die rund 350 Piloten vertritt.

Am 31. Juli 2019 einigten sich Air France-KLM und die Gewerkschaft SNPL, in der die Mehrheit der AF-Flugzeugführer organisiert ist, auf die Aufhebung der 40-Maschinen-Klausel bei der Tochtergesellschaft Transavia. Dies wurde zunächst als großer Erfolg gewertet, doch die SPL, die eigenen Angaben nach bei der Billigtochter „führend“ sein soll, ruft nun laut einem Bericht von AirTransportWorld zum Streik auf.

Es dürfte aber auch ein Machtkampf zwischen SNPL und SPL hinter dieser Maßnahme stecken, denn die zuletzt genannte Gewerkschaft wirft vor, dass SNPL als Air-France-Vertretung über viele Jahre hinweg die Entwicklung von Transavia France „blockiert habe“. Gefordert werden aber auch höhere Löhne für das fliegende Personal der Billigtochter.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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