Thomas Cook: Zürich-Versicherung rechnet mit Staathaftung

250 Millionen Euro wurden bis 1. November 2019 eingereicht.

A320 (Foto: Thomas Ramgraber).

Der Insolvenzversicherer von Thomas Cook Deutschland, die Zürich-Versicherung, rechnet damit, dass es zu einer Haftung durch den Deutschen Staat kommen wird. Mit Stichtag 1. November 2019 wurden Forderungen in der Höhe von rund 250 Millionen Euro eingereicht. Gedeckt sind aus gesetzlichen Gründen allerdings nur 110 Millionen Euro.

Gegenüber der FVW fordert Zürich-Vorstandsmitglied Horst Nussbaumer eine rasche Reform der gesetzlichen Situation. Weiters regt er an, dass Rückholungen künftig anderweitig abzusichern sind. Da die EU in ihrer Richtlinie eine vollständige Absicherung von Pauschalreisen verlangt, Deutschland jedoch die Höchstsumme mit 110 Millionen Euro deckelte wäre bereits absehbar gewesen, dass diese nicht ausreichend ist. Daher werde es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Staathaftung kommen.

Autor: René Steuer
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René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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