TAP: Regierung einigt sich mit den privaten Aktionären

Künftig wird der portugiesische Staat 72,5 Prozent der Aktienanteile des Flag-Carriers halten.

Airbus A320 (Foto: Andy Graf).

Doch keine Zwangsverstaatlichung: Die portugiesische Regierung konnte sich mit den privaten Aktionären der TAP einigen und fungiert nun – ähnlich wie der deutsche Staat bei der Lufthansa – als Retter der angeschlagenen Traditions-Airline. Dazu sei ein Abkommen zur Erhöhung des Staatsanteils von bisher 50 auf 72,5 Prozent vereinbart worden. 

Außerdem sei Berichten zufolge auch beschlossen worden, dass die Beteiligung des Konzerns Atlantic Gateway von bisher 45 auf 22,5 Prozent schrumpfen würde. Dafür zahle der Staat 55 Millionen Euro, wie aero.de berichtet. Unverändert bleibe indes der Anteil der Mitarbeiter. Diese würden weiterhin fünf Prozent des Aktienkapitals halten.

Autor: Granit Pireci
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Granit verstärkt seit März 2020 die AviationNetOnline-Redaktion und ist insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert.

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