Tansania: Gericht ordnet Fastjet-Liquidation an

Carrier wurde bereits 2018 verkauft und musste im Vorjahr den Flugbetrieb einstellen.

Airbus A319 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Ein Gericht in Tansania ordnete die Liquidation von Fastjet Airlines Ltd. auf Antrag eines Gläubigers an. Der Carrier war bis Ende 2018 Bestandteil der börsennotierten Fastjet Group, wurde jedoch verkauft. Im Dezember des Vorjahres musste der Carrier den Flugbetrieb einstellen. Die Luftfahrtbehörde Tansanias entzog das AOC und die Betriebsbewilligung. Bislang konnte diese nicht wiedererlangt werden.

CH-Aviation.com berichtet, dass Swissport Tanzania den entsprechenden Antrag bei Gericht aufgrund von Zahlungsrückständen in der Höhe von umgerechnet 878.000 U.S.-Dollar eingebracht habe. Vor dem Grounding soll der Cashbestand der Airline bei lediglich 183.000 U.S.-Dollar gelegen haben. Die in anderen afrikanischen Ländern unter der Marke Fastjet tätigen Fluggesellschaften sind von der Liquidation in Tansania nicht betroffen, da die Marke durch den gegroundeten Carrier zuletzt nur noch unter Lizenz genutzt wurde.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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