Swiss schließt A340-Modernisierung ab

Ursprünglich wollte die Airline schon im Sommer fertig sein

Die modernisierte Economy-Class-Kabine in einer A340 von Swiss. (Foto: Swiss)

Mit deutlicher Verzögerung hat Swiss den Umbau der A340-Kabinen abgeschlossen. Laut der Lufthansa-Tochter sind fünf Jets mit einer vollständig neuen Kabine und einem neuen Bordunterhaltungssystem ausgestattet worden. Damit bietet die Airline nach eigenen Angaben auf der gesamten Langstreckenflotte Internet an Bord an.

Grund des Umbaus war die Vereinheitlichung der Langstreckenkabinen. So sind in den A340-Jets nun jene Sitze verbaut, die bereits in den Boeing-777-Flugzeugen zu finden sind. Neben dem zudem erneuerten Bordunterhaltungssystem sind die Jets auch mit einem neuen Beleuchtungskonzept ausgestattet. COO Tamur Goudarzi Pour: „Mit dem Abschluss des Umbaus unserer Airbus A340-Flotte untermauern wir unser Qualitätsversprechen und bieten unseren Fluggästen auf der gesamten Langstrecke ein einheitliches Premium-Reiseerlebnis.“

Die fünf Maschinen modernisierte Swiss nach und nach im laufenden Betrieb. Allerdings mit erheblicher Verzögerung. Ursprünglich sollten die Arbeiten im Sommer 2019 abgeschlossen sein, doch weil es unter anderem Probleme bei der Zertifizierung der Produkte gab, kam es zu erheblichen Verzögerungen. Die A340-Jets sollen innerhalb der nächsten Jahre ausgeflottet werden.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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