Swiss groundet A220-Flotte

29 Maschinen betroffen.

A220 (Foto: Jan Gruber).

Die Fluggesellschaft Swiss entschied sich nach dem dritten A220-Triebwerksvorfall binnen weniger Wochen die komplette Teilflotte zu grounden. Die 29 Maschinen werden nach Angaben des Unternehmens einer umfangreichen technischen Inspektion unterzogen und sollen erst danach wieder abheben. Sämtliche mit A220 geplanten Flüge würden gestrichen. Wie sich andere Betreiber dieses Musters verhalten werden, ist noch unklar.

"Die Swiss hat sich entschieden, eine Triebwerksüberprüfung der A220-Flotte durchzuführen. Aus diesem Grund müssen alle A220 einer umfassenden Inspektion unterzogen werden. Bei den Fliegern handelt es sich übrigens um dieselben Maschinen, die früher als Bombardier C-Series bekannt war. Erst nach einwandfreier Inspektion werden die Flugzeuge wieder in den regulären Flugbetrieb zurückkehren. Dies führt zu einer spürbaren Einschränkung des Swiss-Flugbetriebs, da zahlreiche Flüge annulliert werden müssen", bestätigt ein Swiss-Unternehmenssprecher.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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