Staatsanwaltschaft zieht in Air-Berlin-Zentrale ein

Für die Räumlichkeiten der einst zweitgrößten Airline Deutschlands fand sich nun ein Nachmieter: Die Staatsanwaltschaft Berlin samt Vollstreckungsabteilung wird ab 1. Juli 2019 die Liegenschaft nutzen.

Foto: Peter Unmuth.

Für die ehemalige Zentrale der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin fand sich nun eine neue Verwendung, denn ab 1. Juli 2019 wird die Staatsanwaltschaft Berlin die Büros der ehemals zweitgrößten Airline Deutschlands nutzen.

Die Berliner Morgenpost berichtet, dass rund 200 Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörde künftig am Saatwinkler Damm ihren Dienst versehen sollen. Der Finanzausschuss im Berliner Senat habe bereits grünes Licht gegeben.

Die Liegenschaft befindet sich in Privatbesitz und soll zum Preis von 14,70 Euro pro Quadratmeter gemietet werden. Inklusive Betriebskosten soll die öffentliche Hand für die Nutzung der ehemaligen Air-Berlin-Zentrale rund eine Million Euro bezahlen. Weiters schreibt die Berliner Morgenpost, dass auch die Vollstreckungsabteilung einziehen soll.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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