South African Airways meldet Gläubigerschutz an

Staat hält Flugbetrieb mit millionenschwerem Zuschuss aufrecht.

A340 (Foto: www.airteamimages.com).

Die Fluggesellschaft South African Airways meldet beim zuständigen Gericht in Johannesburg Business Rescue an. Beantragt wird ein Gläubigerschutzverfahren, dass ähnlich Chapter 11 organisiert ist. Der Verwaltungsrat des Carriers fasste am Donnerstag den entsprechenden Beschluss.

Gleichzeitig wird der Staat 136 Millionen US-Dollar in das Unternehmen einbringen, um den Flugbetrieb aufrecht erhalten zu können. Weitere 136 Millionen US-Dollar erhält South African in Form von Bankkrediten, wobei Südafrika für die Rückzahlung gegenüber den Kreditinstituten bürgt. In Kürze wird ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der radikale Umbaumaßnahmen des Konzerns durchführen wird. Momentan ist der Abbau von rund 1000 Stellen beabsichtigt.

Auch den Flugplan wird South African Airways umkrempeln. Zahlreiche Strecken sollen reduziert oder gar eingestellt werden. So will der Carrier kurzfristig erhebliche Kosten einsparen. Am Ende des Verfahrens könnte die Airline deutlich geschrumpft sein. Laut Mitteilung von South African Airways wird der neue Flugplan in Kürze veröffentlicht.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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