Smartwings Group kritisiert tschechische Regierung heftig

Ganzseitige Inserate stellen ausländische Staatshilfen in Frage.

Boeing 737-Max-8 (Foto: Jan Gruber).

Der tschechische Luftfahrtkonzern Smartwings und seine Tochter CSA werden nach aktuellem Informationsstand keine Staatshilfe erhalten. Nun geht das Unternehmen in die Offensive und stellt in diversen ganzseitigen Inseraten, die in lokalen Zeitungen erschienen sind, das Verhalten der Regierung in Frage. Insbesondere auf den Condor-Staatskredit in Deutschland hat man es dabei abgesehen.

Smartwings stellt dabei die Frage warum Regierungen anderer EU-Staaten zum Teil milliardenschwere Garantien für Airline-Kredite vergeben, Tschechien jedoch nicht. Der Carrier selbst lehnt sowohl eine Beteiligung des Staats als auch eine vollständige Verstaatlichung, die als Bedingung seitens der Regierung ins Spiel gebracht wurde, ab.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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