Slowenien lockt Airlines mit Subventionen

Flugangebot der Lufthansa Group soll nicht ausreichend sein.

Embraer 195 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Im Nachgang der Pleite von Adria Airways nahmen Swiss, Lufthansa und Brussels Airlines Verbindungen von Ljubljana nach Zürich, Frankfurt, München und Brüssel auf. Doch hochfrequent werden diese Routen nicht bedient. Dies soll sich nach dem Willen der slowenischen Regierung ändern, denn die Hub-Anbindungen zu subventionieren. Hierzu will man einen Regio-Carrier finden, der die Strecken fliegt.

Hintergrund ist, dass Wirtschaft und Tourismus monieren, dass das momentan von der Lufthansa Group bereitgestellte Angebot nicht ausreichen würde. Es benötige wesentlich mehr Frequenzen. Die Gründung einer neuen staatlichen Airline wurde allerdings erst vor wenigen Tagen endgültig abgeblasen. Nun will Slowenien mittels Subventionen für mehr Frequenzen sorgen, wobei sich auch die Airlines der Lufthansa Group um den Zuschlag bewerben können.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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