Slowenien bläst Airline-Projekt ab

Premierminister hält das finanzielle Risiko für zu hoch.

Saab 2000 (Foto: Thomas Ramgraber).

Nachdem die slowenische Regierung von Lufthansa bereits vor einigen Wochen einen Korb kassierte, wollte man zunächst den Aufbau einer neuen staatlichen Airline im Alleingang durchziehen. Doch nun gab Premierminister Marjan Šarec bekannt, dass das Projekt abgeblasen ist. Als Gründe gab er unter anderem an, dass das finanzielle Risiko in keiner Relation zu den möglichen Vorteilen für Slowenien stehen würde.

Laut Siol.net soll zwischenzeitlich die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen das Management der insolventen Fluggesellschaft Adria Airways aufgenommen haben. Nähere Hintergründe wurden allerdings nicht mitgeteilt, es gilt die Unschuldsvermutung. Auch schreibt das Medium, dass die Liquidationen von Holdinggesellschaften des ehemaligen Adria-Airways-Eigentümers begonnen wurden.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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