Schönefeld-Slots haben am BER Vorrang

78 Starts oder Landungen pro Stunde möglich.

(Foto: FBB)

Bei der Slot-Verteilung am neuen Hauptstadtflughafen BER haben die Airlines des Berliner Airports Schönefeld Vorrecht. Wie aus Unterlagen des Flughafenkoordinators hervorgeht, die AviationNetOnline vorliegen, werden zunächst historische Slots aus Schönefeld berücksichtigt inklusive jener, die dann unter die Nachtflugbeschränkung am BER fallen. Erst danach werden die Slots gemäß des Grandfatherings in Tegel vergeben.

Ein Grandfathering, das derzeit auf den Kopf gestellt ist. Denn wegen Corona ist die sogenannte Use-ist-or-lose-ist-Regel bis zum Ende des Sommers außer Kraft gesetzt und Airlines sind nicht gezwungen, womöglich Leerflüge durchzuführen, um Slots zu halten. 

Am BER sind pro Stunde 78 Slots eingeplant - jeweils maximal 50 für Starts bzw.  Landungen. Damit nehmen die beiden Bahnen am neuen Airport exakt das Volumen der bisherigen Berliner Airports auf: In Schönefeld sind 26 Slots in der Stunde verfügbar, in Tegel 52.  

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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