SAA: Erstmals interessieren sich Geldgeber für den Carrier

Lange Zeit machten private Investoren einen Bogen um die Fluglinie - bis heute.

Boeing 747 (Foto: Andy Graf).

Wie „Reuters“ berichtet, haben sich unaufgefordert Geldgeber und private Investoren bei der südafrikanischen Regierung gemeldet und ihr Interesse an South African Airways bekundet, sollte sie sich neu aufstellen wollen. Die staatseigene SAA steht seit Dezember unter einem Insolvenzschutz. Vor wenigen Tagen haben Vertreter der Fluglinie ein Rettungspaket vorgeschlagen, welches die Regierung verpflichten würde, 580 Millionen US-Dollar locker zu machen.

Derartige Versuche, potenzielle Investoren für den angeschlagenen Carrier an Land zu ziehen, waren in der jüngsten Vergangenheit noch gescheitert. Nun wendet sich allem Anschein nach aber das Blatt – zugunsten der Fluglinie. Konkretere Angaben zu den Interessenten werden derzeit nicht veröffentlicht. Ob die Regierung den vorgelegten Rettungsplan umsetzen wird, steht auch noch in den Sternen.

Autor: Granit Pireci
Redakteur
Granit verstärkt seit März 2020 die AviationNetOnline-Redaktion und ist insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert.

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