Ryanair verliert vor Gericht gegen Peter Bellew

Carrier geht in Berufung.

Boeing 737-800 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Peter Bellew galt lange als beruflicher „Ziehsohn“ von Ryanair-Group-Chef Michael O’Leary, doch mit seiner Ankündigung zum Mitbewerber Easyjet zu wechseln, brachte er offensichtlich den Zorn auf sich. Bellew wurde von Ryanair verklagt, denn eine Klausel in seinem Arbeitsvertrag verbietet ihm innerhalb einer gewissen Frist den Wechsel zu einem Mitbewerber. Ein irisches Gericht erklärte dies nun für unzulässig und machte damit den Weg zu Easyjet frei.

Die Klage von Ryanair wurde laut einem Medienbericht der Irish Times abgewiesen, doch dabei will es die irische Billigfluggesellschaft nicht belassen. Sie kündigte bereits Berufung gegen das Urteil an, so dass sich der Streit mit Peter Bellew noch fortsetzen wird. Die Klausel in seinem Vertrag sieht vor, dass er erst nach einer einjährigen „Pause“ zu einem Mitbewerber wechseln darf.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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