Ryanair: Lauda wird 90 Millionen Euro Verlust einfliegen

Konzern erhöht die Gewinnprognose für die Gruppe.

A320 von Lauda am Flughafen Wien (Foto: Thomas Ramgraber).

Die österreichische Ryanair-Tochter Lauda wird nach jüngster Erklärung von Konzernchef Michael O‘Leary im laufenden Geschäftsjahr einen Verlust in der Höhe von etwa 90 Millionen Euro einfliegen. Ursprünglich wurde im Vorjahr angekündigt, dass im zweiten Betriebsjahr der Verlust bei rund 50 Millionen Euro liegt.

Noch im Oktober 2019 erklärte Ryanair-Group-CEO Michael O’Leary während einer Pressekonferenz in Wien, dass der Fehlbetrag bei Lauda bei etwa 70 bis 75 Millionen Euro liegen wird. Nun machte sich scheinbar eine offensive Preispolitik, die in den letzten Monaten gefahren wurde, deutlich bemerkbar. Das Lauda-Geschäftsjahr läuft jeweils von Anfang Marz bis Ende Feber des Folgejahres.

Ryanair selbst rechnet mit einem Gewinn in der Höhe von 950 Millionen Euro bis 1,05 Milliarden Euro. Damit dürfte es zuletzt deutlich besser gelaufen sein, denn bei der Präsentation der letzten Quartalszahlen sagte Michael O’Leary, dass sein Führungsteam mit einem Gewinn von 800 bis 900 Millionen Euro rechnet. Im vorherigen Geschäftsjahr war Ryanair stark von Streiks geplagt, so dass der Gewinn stark eingebrochen ist. Der börsennotierte Konzern wies im März 2019 einen Gewinn in der Höhe von 885 Millionen Euro aus. Auch bei Ryanair läuft das Geschäftsjahr jeweils von Anfang Marz bis Ende Feber des Folgejahres.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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