Ryanair bekommt 726 Millionen US-Dollar

Damit erhöht man die eigenen Barreserven auf 4,4 Milliarden US-Dollar.

Foto: Martin Metzenbauer.

Aller Voraussicht nach wird sich Billigflieger Ryanair aus dem Corona-Hilfsprogramm der britischen Regierung bedienen. So soll den Iren ein zusätzliches Darlehen in Höhe von rund 726 Millionen US-Dollar gewährt werden. Damit kann der Low Cost Carrier seine Barreserven auf stolze 4,4 Milliarden US-Dollar erhöhen, wie bloomberg.com berichtet.

Noch vor wenigen Tagen beschwerte sich Ryanair-Chef Michael O’Leary über europäische Regierungen, die angeschlagenen Fluggesellschaften wie Lufthansa, Air France oder Alitalia mit einer Finanzspritze unter die Arme greifen wollen. Unter anderem betitelte er diese Vorgehensweisen als illegal und nicht transparent, da „andere Fluggesellschaften, die im selben Markt tätig sind, keine entsprechende Hilfe bekommen.“ Damit warf er den Behörden einen unfairen Wettbewerb vor. 

Vor kurzem verkündete man, den Flugbetrieb ab Juli schrittweise wieder hochzufahren. Auch wenn damit das Geschäft wieder anläuft und man die starken Sommermonate mitnehmen kann, werden die weitreichenden Verluste dadurch nicht kompensiert werden können. Zudem werden weniger als 80 Millionen Fluggäste bis März 2021 an Bord erwartet - damit fast halb so viele als eigentlich prognostiziert.  

Autor: Granit Pireci
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Granit verstärkt seit März 2020 die AviationNetOnline-Redaktion und ist insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert.

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