Ryanair: 60 Prozent weniger im Oktober

"Missmanagement der Regierung" verantwortlich.

(Foto: Thomas Ramgraber)

Billigflieger Ryanair kürzt noch einmal die Kapazitäten für den Oktober. Laut Mitteilung sollen noch einmal 20 Prozent weniger angeboten werden, sodass die Airline nun damit rechnet, dass ihr Flugplan "auf circa 40 Prozent des Niveaus vom Oktober 2019 sinken wird". Hierbei erwarten die Iren allerdings eine Auslastung von "über 70 Prozent". 

Die Maßnahmen des Low-Costers sind eigenen Angaben zufolge auf die "ständigen Änderungen der Reusebeschränkungen" zurückzuführen. Diese würden die Bereitschaft der Kunden zu Neubuchungen "untergraben". "Da die Zuversicht der Kunden jedoch durch das Missmanagement der Regierung in Bezug auf die Covid-Reiserichtlinien geschädigt wird, können viele Ryanair-Kunden aus geschäftlichen oder dringenden familiären Gründen nicht reisen, ohne ineffektive 14-tägige Quarantäneregelungen einhalten zu müssen", so ein Sprecher. 

Ähnliche Kapazitätskürzungen könnten auch über den Winter hinweg erforderlich sein, heißt es. "Es ist zwar noch zu früh, um endgültige Entscheidungen über unseren Winterflugplan (von November bis März) zu treffen, doch wenn sich die derzeitigen Trends und das Missmanagement der EU-Regierungen hinsichtlich der Rückkehr des Flugverkehrs und der normalen Wirtschaftstätigkeit fortsetzen", liefe alles darauf hinaus. Man fordere von Verkehrsminister Eamon Ryan auf die Anfang Juli vorgelegten Vorschläge der "Governments Aviation Task Force" einzugehen.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als freier Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet hauptsächlichh über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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