Rusline verzichtet auf Superjets

Carrier ortet ein Imageproblem.

Airbus A319 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Die russische Regionalfluggesellschaft Rusline wollte ursprünglich ihre bestehende Bombardier CRJ-100/200-Flotte durch 18 Sukhoi Superjets ersetzen. Im Nachgang des SSJ-100-Unfalls von Moskau entschied sich der Carrier nun auf diesen Typ zu verzichten, erklärte Geschäftsführer Nikolai Ulanov gegenüber Kommersant.

Grundsätzlich hält man den Superjet weiterhin für sicher, jedoch ortet man ein erhebliches Imagerisiko, das sich negativ auf die Einnahmen von Rusline auswirken könnte. Die Regio-Airline ist primär im Inland tätig, bedient jedoch auch einige internationale Routen.

Rusline ist nicht der einzige Carrier, der den Weiterbetrieb bzw. die Einflottung des Sukhoi Superjet SSJ-100 auf den Prüfstand stellt. Zuletzt wurden in Russland erhebliche Vorwürfe in Richtung Mängeln an diesem Muster laut. Offizielle Bestätigungen hierfür stehen allerdings noch aus.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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