Rettung gescheitert: XL Airways wird abgewickelt

Gericht lehnte Last-Minute-Angebot ab.

Foto: www.AirTeamImages.com.

Die Beschäftigten der XL Airways France hofften noch auf eine Last-Minute-Rettung durch Aktionär Lu Azur, doch diese scheiterte. Das zuständige Handelsgericht lehnte dieses ab und eröffnete ein formelles Liquidationsverfahren. Damit wird der Carrier abgewickelt und rund 600 Beschäftigte werden ihre Jobs verlieren.

Erst wenige Tage zuvor scheiterte auch die Rettung des Mitbewerbers Aigle Azur, der zunächst aufgrund wertvoller Slots in Paris-Orly gute Chancen zuerkannt wurden. Auch hier lehnte das zuständige Gericht die eingelangten Offerten ab und ordnete die Liquidation des Carriers an. Beide Fluggesellschaften werden daher mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr abheben.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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