Red Wings muss 60 Superjets einflotten

Damit will Russland den inländischen Flugzeugbau unterstützen. 

Tuploew Tu-204 (Foto: Andy Graf).

Russland kurbelt seinen Flugzeugbau weiter an: So muss die russische Red Wings 60 Superjets 100 einflotten, wie Vizepremierminister Yury Borisov vor einigen Tagen erklärte. Ein Zukauf von 16 Irkut MS-21 ist dabei auch vorgesehen. Damit wolle man die Entwicklung des Carriers zu einer regionalen Fluglinie, die sich auf den Betrieb von russischen Flugzeugen konzentrieren soll, weiter vorantreiben.

Unter anderem soll auch die Behauptung widerlegt werden, dass westlich hergestellte Jets technisch weitaus fortgeschrittener seien, so Borisov weiter. Derzeit betreibt die Fluglinie vier A320-200 und dreizehn A321-200, wie ch-aviation.com berichtet. In der Vergangenheit wurden bereits fünf Exemplare der Superjets betrieben. Doch die Liaison hielt nicht lange, schnell wurde die gesamte Flotte aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit aufgelöst.

Medienberichten zufolge soll für die Beschaffung der Flugzeuge auch Geld in die Kasse der Fluggesellschaft fließen. Im Raum stehen dabei Subventionen in Höhe von umgerechnet 1,26 Milliarden Euro.

Autor: Granit Pireci
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Granit verstärkt seit März 2020 die AviationNetOnline-Redaktion und ist insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert.

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