Qatar Airways tief in die roten Zahlen geflogen

Konzernchef Akbar Al Baker sieht den Golfcarrier dennoch auf einem guten Kurs.

Foto: Qatar Airways.

Golfcarrier Qatar Airways flog im Geschäftsjahr 2018/19, das Ende März 2019 abgeschlossen wurde, noch tiefer in die roten Zahlen. Der Carrier erwirtschaftete einen Fehlbetrag in der Höhe von umgerechnet 570 Millionen Euro. In der Vorperiode wies man einen Verlust von umgerechnet 60,8 Millionen Euro aus, teilte das Unternehmen mit.

Konzernchef Akbar Al Baker betont allerdings, dass die Airline auf gesunden Füßen stehen würde und die Grundlagen des Geschäfts weiterhin „äußerst robust“ wären. Den Verlust hätten unter anderem gestiegene Treibstoffpreise, Währungskursschwankungen und insbesondere die notwendige Einstellung diverser lukrativer Strecken, die aufgrund der Blockade durch die Anrainerstaaten nicht mehr bedient werden konnten, verursacht. Den Umsatz konnte man dennoch um 14,3 Prozent auf umgerechnet 11.592.562.099 Euro steigern können. Auch transportierte der Carrier um 14,3 Prozent mehr Reisende und konnte im Frachtsegment um 16,8 Prozent zulegen.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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