Medien: Chinesen wollen Lahr kaufen

Gemeindechef schweigt.

A321neo (Foto: www.airteamimages.com).

Der deutsche Sonderflughafen Lahr scheint das Interesse eines chinesischen Investors geweckt zu haben. Dieser soll rund 200 Millionen Euro investieren zu wollen und insbesondere am Ausbau des Flugbetriebs interessiert zu sein, berichtet die Laher Zeitung.

Der Airport ist für Passagier-Linienflüge allerdings nicht zugelassen. In der Vergangenheit bestand eine Sondergenehmigung für Charterflüge für den nahegelegenen Europapark Rust. Seit einigen Jahren dienen Karlsruhe/Baden-Baden und Straßburg sowie Basel als wichtigste Anreiseflughäfen zu diesem Freizeitpark.

Der zuständige Oberbürgermeister Wolfgang Müller gibt sich bedeckt. Die Laher Zeitung berichtet, dass die Chinesen eine „neue Seidenstraße“ und eine Art Drehkreuz für Fracht und Passagiere etablieren wollen. Dass der Politiker dazu nichts sagt, dürfte einen durchaus guten Grund haben: Diverse Städte, darunter Maribor, Lübeck und Schwerin, erlitten mit Investoren aus China bereits Schiffbruch. Große Projekte und gar Drehkreuze wurden angekündigt, jedoch umgesetzt wurde nichts. In Schwerin endete das China-Abenteuer gar in einer Insolvenz-Versteigerung.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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