Mannheim will Neuorganisation der Flugsicherung bekämpfen

Nur große Flughäfen würden vom aktuellen Regierungsentwurf profitieren.

Flughafen Mannheim (Foto: www.airteamimages.com).

In Deutschland wird die Flugsicherung nur an internationalen Flughäfen vom Bund über die DFS gestellt. Regio-Airports kommen nicht in diesen Genuss, sondern müssen für die Kosten der ATC selbst aufkommen. Es besteht die Möglichkeit als Alternative zur DFS auch ein ausländisches Unternehmen, beispielsweise Austro Control, zu beauftragen. Die Regierung prüft nun die Regionalflughäfen von diesen Kosten zu entlasten.

Der aktuelle Plan sieht allerdings vor, dass nur Flughäfen mit mindestens 500.000 Passagieren pro Jahr in diesen Genuss kommen sollen. Dies würde dazu führen, dass Airports wie Mannheim oder Friedrichshafen weiterhin selbst für die Kosten aufkommen müssten. Dirk Eggert, Geschäftsführer des Mannheimer Flughafens, erklärte gegenüber der Rhein-Neckar-Zeitung, dass man rund 800.000 Euro pro Jahr allein für die Flugsicherung ausgeben muss. Würde dieser Posten wegfallen so wäre der Airport profitabel. Der Politik unterstellt der Manager, dass neue Ungerechtigkeiten geschaffen werden. Gegen diese will man entschieden vorgehen.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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