Lufthansa zieht Statusklage gegen UFO zurück

Landesarbeitsgericht soll am Montag informiert werden

Lufthansa: Verfahrene Situation mit UFO. (Foto: Jan Gruber)

Wie in der vergangenen Woche bereits angekündigt, will der Lufthansa-Konzern die Statusklage gegen die Flugbegleitergewerkschaft UFO zurückziehen. Das Hessische Arbeitsgericht soll laut Mitteilung am Montag darüber informiert werden. “Wir wollen damit ein Signal der Deeskalation senden und Lösungsräume in einer schwierigen, festgefahrenen Situation eröffnen”, so Operations-Vorstand Detlef Kayser. “Vor allem im Interesse unserer Kabinenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter brauchen wir konkrete Ergebnisse für drängende Themen. Dies lässt sich nur im Dialog erreichen.”

Unklar ist, ob der Kranich-Konzern gleichzeitig auch das Gesprächsangebot von UFO annimmt. Die Gewerkschaft hatte in dieser Woche erklärt, sieben Tage lang konzernweit nicht streiken zu wollen oder Ausstände anzukündigen. Die Zeit solle für Gespräche genutzt werden. Gleichzeitig bat UFO die Politik um Hilfe im festgefahrenen Konflikt.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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