Lufthansa will Onboard-WLAN nach China bringen

Kooperation mit lokalem Betreiber.

A320neo (Foto: Jan Gruber).

In Kooperation mit einem Partner bietet die Lufthansa Technik AG die weltweit erste Onboard-Internet-Lösung für China an. Dabei arbeitet man für vorerst fünf Jahre mit der Air Esurfing Information Technology Co Ltd. zusammen. Die Kranich-Tochter erklärt, dass man durch die Zusammenarbeit in China die Marktposition in Asien signifikant ausbaue. Lufthansa Technik wird die technische Infrastruktur anbieten, während Air Esurfing als Betreiber auftreten wird.

Die Kranich-Tochter wird Nachrüstpakete für Maschinen der Reihen A320, A320neo, B737NG und B737-Max anbieten und entsprechend bei den chinesischen Behörden zertifizieren lassen. Hierzu ist eine ergänzende Musterzulassung notwendig, die seitens der chinesischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt werden muss. Auch Fluggesellschaften wollen Lufthansa Technik und Air Esurfing bei diesem Prozess entsprechend unterstützen.

"Für uns als Anbieter von Inflight-Connectivity-Lösungen schlägt die strategische Kooperation mit Lufthansa Technik ein neues Kapitel unserer Geschichte auf. Unser Ziel, chinesische Fluggesellschaften mit Hochgeschwindigkeits-<wbr />Internetzugängen zu versorgen, kommt damit einen großen Schritt voran", so Herman Guo, der Chief Executive Officer von AirNet, dem Mutterkonzern von Air Esurfing.

"Die Partnerschaft mit Air Esurfing ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu unserem Ziel, den vielversprechenden chinesischen Markt mit maßgeschneiderten Lösungen zu bedienen", sagte Gerald Steinhoff, Vice President Corporate Sales Asia Pacific bei Lufthansa Technik."Gemeinsam werden wir das volle Potential dieses Marktes erschließen."

Lufthansa verweist in einer Medien Erklärung auch darauf, dass viele asiatische Staaten erst kürzlich die rechtlichen Grundlagen für das Anbieten von Wireless-LAN an Bord geschaffen hätten. Da viele Menschen als besonders internet- und technikaffin gelten, ortet die Technik-Tochter des Kranich ein großes Marktpotential in Asien. Man rechnet damit, dass zahlreiche Fluggesellschaften an der Einführung von drahtlosem Internet über den Wolken interessiert sein könnten. Punkten will man auch damit, dass die Infrastruktur durch Lufthansa-Techniker vor Ort beim jeweiligen Kunden eingebaut werden kann, so dass ein Überstellungsflug zu einem Kranich-Standort nicht notwendig sein soll.

Autor: René Steuer
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René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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