Lufthansa verbrennt im ersten Quartal 1,2 Milliarden Euro

Vorlage des Quartalsberichts verschoben.

(Foto: Jan Gruber)

Der Lufthansa-Konzern hat im ersten Quartal des neuen Jahres einen massiven Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Wie aus einer Börsenpflichtmitteilung hervorgeht, sank das angepasste Ebit zwischen Januar und März von minus 336 Millionen Euro 2019 auf minus 1,2 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz rutschte im Quartal um 18 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro ab – allein im März rauschten die Erträge um 47 Prozent bzw. 1,4 Milliarden Euro runter.

Wann genau Lufthansa über die genaue Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2020 berichten wird, ist zudem unbekannt. Eigentlich sollte der Quartalsabschluss kommenden Donnerstag (30. April) präsentiert werden. Dieser Termin ist nun auf due zweite Maihälfte verlegt worden, heißt es ohne eine konkrete Datumsangabe.

Dass Lufthansa die Vorlage verschiebt dürfte laut Beobachtern vor allem mit der Corona-Pandemie zu tun haben. Denn aktuell sei nicht absehbar, wann die Konzern-Airlines ihren Flugbetrieb wieder über den aktuell geltenden Rückkehrer-Flugplan hinaus aufnehmen können, so Lufthansa. Der Kranich-Konzern erwartet deshalb im zweiten Quartal "einen erheblich höheren operativen Verlust als im ersten Quartal".

Lufthansa betont zudem erneut, in verschiedenen Ländern über Staatshilfen zu verhandeln, "um kurzfristig eine nachhaltige Sicherung der Solvenz zu erreichen". Laut Mitteilung ist der Vorstand zuversichtlich, dass die Gespräche zu einem erfolgreichen Abschluss führen.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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