Lufthansa und AUA fliegen erst Ende März wieder in den Iran

Airlines stellten tägliche nach Flugzeug-Abschuss ein.

(Foto: Jan Gruber)

Der Lufthansa-Konzern meidet den iranischen Luftraum länger, als bislang geplant. Bis zum Wechsel auf den Sommerflugplan am 29. März fliegen die Airlines der Group nicht den Flughafen Teheran an, sagte ein Sprecher am Abend zu AviationNetOnline. "Dies gilt auch für die Überflüge über den Iran.“

Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Stopp der Flüge noch länger andauert. "Sobald uns Detailinformationen vorliegen, werden wir entscheiden, ob und ab wann unsere Iran-Flüge wieder durchgeführt werden können", so der Sprecher weiter. Dies betrifft unter anderem die täglichen Flüge von Lufthansa ab Frankfurt sowie die ebenfalls täglichen Verbindungen von Austrian Airlines ab Wien. Die Töchter Swiss und Brussels führen aktuell keine Verbindungen in den Iran durch.

Flüge ursprünglich bis Montag ausgesetzt
Nach dem Abschuss eines Flugzeugs der Ukraine International Airlines Anfang Januar hatte der Konzern alle Flüge seiner Airlines bis kommenden Montag (20. Januar) ausgesetzt und hatte angekündigt, Flugrouten so zu ändern, dass nicht über das Land am persischen Golf geflogen wird.

In der Nacht auf Mittwoch vergangener Woche wurden bei dem Unglück 176 Menschen getötet. Das iranische Militär teilte am Wochenende mit, den Jet des Typs Boeing 737 "versehentlich" bombardiert zu haben.

Autor: Carlo Sporkmann
Redakteur
Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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