Lufthansa setzt China-Flüge länger aus

Mehrere Ziele pausieren bis Sommer.

(Foto: Pixabay)

Die Airlines des Lufthansa-Konzerns fliegen angesichts der rapide steigenden Zahl an Infizierten des Corona-Virus länger nicht nach China fliegen, als bislang geplant. Bis Ende Februar sind die Verbindungen nach Peking und Shanghai ausgesetzt. Nanjing, Shenyang und Qingdao werden erst nach dem Flugplanwechsel wieder angeflogen. Zunächst hatte der Konzern die Verbindungen nur bis kommenden Sonntag (9. Februar) gestrichen.

Die Entscheidung habe man "nach eingehender Bewertung aller aktuell vorliegenden Informationen" getroffen, heißt es. Auch weiterhin stehe man mit den Behörden in engem Kontakt und werde gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen.

Die Fluggesellschaften des Konzerns bieten wöchentlich 54 Verbindungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz Richtung chinesisches Festland an. Ziele sind Nanjing, Peking, Shanghai, Shenyang und Qingdao. Weiterhin bieten die Airlines der Lufthansa Group 19 wöchentliche Verbindungen nach Hongkong an. Diese finden weiterhin statt.

Verdachtsfall an Bord von Swiss-A330
Zudem hat es an Bord einer Konzernmaschine erneut einen Verdachtsfall gegeben. An Bord einer A330 von Swiss auf dem Flug von New York nach Zürich hatte ein Passagier Symptome der Lungenerkrankung gezeigt. Der Flugbegleiter, der nicht im Dienst war, wurde noch in der Luft von den anderen Reisenden isoliert und nach Landung in ein Krankenhaus gebracht. Dort bestätigte sich der Verdacht jedoch nicht.

Indes steigt die Zahl der Infizierten mit dem Virus rapide an. Weltweit sind bis Montagmittag fast 17.300 Fälle bekannt - über 360 Menschen starben. Bis auf eine Ausnahme sind alle Toten von China gemeldet worden.

Am Wochenende wurden österreichische Bürger aus der betroffenen Region Wuhan in China vom Bundesheer nach Hause geflogen. Lesen Sie hier mehr dazu.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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