Lufthansa schlägt Ex-Arbeitsamtchef als Schlichter vor

Intensive Verhandlungen mit UFO in den nächsten zwei Tagen. 

A320 (Foto: www.airteamimages.com).

Lufthansa und die Flugbegleitergewerkschaft UFO wollen in den kommenden 48 Stunden eine umfangreiche Schlichtung bei gleichzeitiger Friedenspflicht bei den Konzerntöchtern ausarbeiten. Der Kranich schlägt den 68-jährigen Frank-Jürgen Weise, ehemaliger Vorstandsvorsit­zender der Bundesagentur für Arbeit und Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, vor.

Dies könnte nach Ansicht von Lufthansa beispielsweise durch ein moderiertes Verfahren bei den Tochter Airlines Germanwings, Eurowings, Lufthansa CityLine und SunExpress gelingen. Beide Seiten haben für die Gespräche in den nächsten zwei Tagen Stillschweigen vereinbart. "Aufgrund der wiederaufgenommenen Gespräche werden wir am Donnerstag keine Arbeitskämpfe verkünden, sondern im besten Fall eine Lösung, im schlechtesten Fall ein Scheitern. Im Falle eines Scheiterns beraten die UFO-Gremien dann über die weitere Vorgehensweise", so Daniel Flohr, stellvertretender Vorsitzender der UFO.

In der vergangenen Woche hatte UFO noch mit Streiks bei den Töchtern gedroht, sollte das Lufthansa-Management innerhalb von sieben Tagen nicht das Gespräch suchen.

Autor: René Steuer
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René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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