Lufthansa lässt A350 auch wieder in Frankfurt abheben

Vier Jets sollen im Winter ab dem Main starten.

A350-900 von Lufthansa (Foto: www.AirTeamImages.com).

Erste Anzeichen von Erholung? Erst vor Kurzem teilte der Lufthansa-Konzern mit, im Winter nur 25 Prozent der vor Corona geplanten Kapazitäten anbieten zu wollen. Jetzt überrascht die Airline mit der Ankündigung, vier geparkte A350-Jets im Winter wieder abheben lassen zu wollen. 16 weitere Jets sind in München stationiert; von ihnen kommen im Winter sieben auf Routen nach Nordamerika und Asien zum Einsatz.

Zum einen sollen die Frankfurt-Flüge nach Chicago sowie Los Angeles bis Ende März nicht mehr mit einer Boeing 747-8 durchgeführt werden – sondern eben mit der A350-900. Auch die Strecke Frankfurt-Tokio soll ab Dezember nicht mehr von einer A340-300 geflogen werden. Alle Verbindungen werden zudem mit Münchner Crews bereedert. 

Die Umstellung begründet Lufthansa mit dem Einsparpotenzial der A350. Im Vergleich zu einer Boeing 747-8 werde rund zwölf Prozent weniger Kerosin benötigt – entsprechend geringer sei auch der CO2-Ausstoß. "Durch den Einsatz des Langstreckenflugzeuges auch in Frankfurt wird die Flotte unter den aktuellen Rahmenbedingungen wirtschaftlich und nachhaltig optimal eingesetzt", heißt es. 

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als freier Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet hauptsächlichh über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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