Lufthansa kürzt Langstreckenkapazitäten

Airline setzt auf 20 Verbindungen kleineres Fluggerät ein.

(Foto: www.AirTeamImages.com)

Wohl wegen der weiter angespannten weltweiten Corona-Lage, fährt Lufthansa das Interkontinental-Angebot zurück. Wie aus Flugplandaten hervorgeht, werden ab sofort auf vielen Langstreckenverbindungen ab Frankfurt kleineres Fluggerät eingesetzt. Nach AviationNetOnline-Berechnungen reduziert die Airline ihr Angebot so um rund 28,6 Prozent.  

Betroffen sind 20 Langstreckenverbindungen ab der hessischen Metropole. Die wenigsten Einbußen gibt es auf den Flügen nach Peking und San Francisco. Hier wird von einem A340-600 auf einen A340-300 umgestellt – also von jeweils 297 auf 279 Passagiere. Das sind etwa 6,1 Prozent weniger. Die größten prozentualen Einbußen hingegen teilen sich sieben Routen: Auf den Flügen nach Boston, Denver, Dubai, Mumbai, Toronto, Vancouver und Washington-Dulles fällt jeweils über ein Drittel der Kapazitäten weg (Wechsel von 747-400 auf A330-300). 

Eine Sonderstellung nimmt in dieser Übersicht die Verbindung zum Flughafen New-York-JFK ein: Einer von zwei täglichen Flügen wird gestrichen, auf dem anderen wird statt einer 747-8 ein A330-300 eingesetzt – es können also statt 356 nur noch 236 Passagiere mitfliegen (minus 33,7 Prozent). 18 Langstrecken ab Frankfurt sowie München werden weiter nicht bedient.

Autor: Carlo Sporkmann
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Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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