Lufthansa kürzt 777-9-Auftrag

Nur noch 20 statt 34 Langstreckenflugzeuge fix bestellt.

Rendering: Boeing.

Die Deutsche Lufthansa AG kürzte den aus 34 Einheiten bestehenden Boeing 777-9-Auftrag auf vorerst 20 Maschinen. Die 14 weiteren Flugzeuge wurden von einer fixen Order in Optionen umgewandelt. Dies geht aus dem jüngst veröffentlichten Quartalsbericht hervor.

Dazu ist auch zu lesen, dass es momentan „nicht mehr hinreichend sicher ist, ob diese zukünftig ausgeübt werden“. In weiterer Folge sind derzeit nur die 20 fix bestellten Boeing 777-9 in der Bilanz aufgelistet.

Das Programm leidet beim Hersteller unter Lieferverzögerungen. Ursprünglich sollte der erste Testflug bereits im Mai 2019 durchgeführt werden, jedoch plant man nun „Anfang 2020“. Die Auslieferungen verzögern sich nun bis in das Jahr 2021.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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