Lufthansa kassiert Millionen Strafe in den USA

FAA wirft wissentliche Missachtung von Vorschriften vor.

A380 (Foto: Peter Unmuth).

Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA verhängt gegen Lufthansa eine Geldstrafe in der Höhe von 6,4 Millionen Dollar. Diese wird damit begründet, dass der Kranich zwei Strecken fehlerhaft angemeldet haben soll. Konkret betroffen sind Philadelphia und San Diego.

Laut Mitteilung der FAA wären diese mit A340 angemeldet und genehmigt worden, Lufthansa flog jedoch zwischen 22. März 2018 und 27. Mai 2019 rund 600-mal mit A330 bzw. Boeing 747 zwischen Frankfurt und San Diego. Weitere 292 Flüge zwischen Frankfurt und Philadelphia im Zeitraum von 28. Oktober 2018 und 19. April 2019 sind ebenso betroffen. Die FAA betont, dass Lufthansa die Betriebsspezifikationen wissentlich missachtet habe. Der Carrier hat nun eine 30-tägige Einspruchsfrist.

"Lufthansa arbeitet in dieser Angelegenheit uneingeschränkt mit der FAA zusammen und wird sich mit allen regulatorischen Fragen befassen", erklärte ein Lufthansa-Sprecher auf Anfrage.

Autor: René Steuer
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René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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